Die Bundesforste betreuen die ehemals kaiserlichen Jagdgebiete vom Wienerwald über das Salzkammergut bis in die Alpen und bezeichnen sich als größten Jagdanbieter Österreichs. Hier steht, welche Vertragsarten es gibt, wo die freien Reviere und Abschüsse stehen und wen man fragt.
Zusammengefasst aus den Seiten der ÖBf, gelesen am 27. Oktober 2026. HuntScout ist kein Angebot der ÖBf; verbindlich sind nur die Angaben der Bundesforste.
| Jagdfläche | rund 850.000 ha |
| Jagdreviere | rund 1.600 |
| Rehwild-Abschuss pro Jahr | rund 20.000 |
| Rotwild-Abschuss pro Jahr | rund 9.500 |
| Gamswild-Abschuss pro Jahr | rund 5.000 |
Quelle: bundesforste.at/leistungen/jagd
Die klassische Form, vom großen Repräsentationsrevier bis zum kleinen Revier. Das Revier wird für die ganze Jagdperiode vergeben; der Pächter ist für Abschussplanung und Abschusserfüllung verantwortlich.
Flexibler und meist kürzer als eine Pacht. Die Bundesforste planen den Abschuss und haften für die Erfüllung.
Geführte Jagd auf einzelne, meist höherwertige Trophäenträger, nur in wenigen ausgewählten Bergrevieren. Preise und Wildarten nennt der zuständige Forstbetrieb (Einzelabschüsse).
Laut dem ÖBf-Jagdfolder von 2016 waren rund zwei Drittel der Jagdfläche verpachtet und etwa ein Viertel über Abschuss- oder Pirschverträge vergeben; den Rest bejagen die Bundesforste selbst (Jagdfolder, PDF). Die aktuelle Beschreibung der Vertragsarten steht auf der Angebotsseite der ÖBf.
Die ÖBf veröffentlichen ihre Jagdangebote in einer Angebotssuche. Gefiltert wird nach Bundesland, Forstbetrieb, Vertragsart, Wildart, Fläche, Jagdhütte und Preis. Jedes Angebot nennt Fläche, Vertragsart, Preis pro Jahr und die Wildarten.
Drei Beispiele aus der Suche am 27. Oktober 2026, um die Spanne zu zeigen (keine Verfügbarkeitsgarantie):
Für Details und Anfragen ist der jeweilige Forstbetrieb zuständig, oder das Kontaktformular auf der Jagd-Kontaktseite.
Jeder dieser Forstbetriebe hat eine Ansprechperson für die Jagd. Namen und Telefonnummern stehen auf der Kontaktseite der ÖBf.
Jagdkarte: Wer in Österreich jagt, braucht eine gültige Jagdkarte des Bundeslandes, in dem das Revier liegt; für Gäste gibt es in den Ländern Jagdgastkarten. Die Details regelt das jeweilige Landesjagdgesetz.
Schusszeiten: Auch in ÖBf-Revieren gelten die Schusszeiten des Landes und der behördliche Abschussplan: Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Kärnten; für die Gamsjagd Gamswild in allen Ländern.
ÖBf-Jagdapp: Bestehende Jagdkunden der Bundesforste bekommen eine eigene Web-App mit Revierkarte, Reviereinrichtungen und Abschussmeldung an den Revierleiter.
Jagdzeiten, Flurstücke und Schutzgebiete auf einer Offline-Karte in der HuntScout-App. Eine Grenze auf der Karte ist keine Jagderlaubnis.
Jagdzeiten Deutschland: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Schusszeiten Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien